Grundlagen des Handels: Wichtige Konzepte erklärt
Wenn Sie neu im Devisenhandel sind, ist das Verständnis der grundlegenden Konzepte entscheidend. Dieser Leitfaden behandelt wichtige Fachbegriffe, damit Sie sich sicher an den Märkten orientieren können.
Was ist Devisenhandel?
Forex (Devisenhandel) bezeichnet den Umtausch einer Währung in eine andere. Der Devisenmarkt ermöglicht es den Teilnehmern, von Schwankungen der Währungswerte zu profitieren, wobei Broker die erforderlichen Handelsdienstleistungen bereitstellen.
Neben Währungen bietet der Markt verschiedene Instrumente, darunter Rohstoffe, Indizes, Aktien und Kryptowährungen. FXTRADING.com bietet Differenzkontrakte (CFDs) an, bei denen sich der Gewinn oder Verlust aus der Differenz zwischen den Werten bei Eröffnung und Schließung einer Position ergibt.
Wichtige Handelsbegriffe
Währungspaare und Klassifizierungen
Währungspaar: Zwei Währungen, die gegeneinander gehandelt werden (Beispiel: EURUSD, NZDCAD)
Cross-Paar: Währungspaar ohne USD (Beispiel: EURGBP, NZDCHF)
Basiswährung: Erste Währung eines Paares (Beispiel: EUR in EURUSD)
Notierungswährung: Zweite Währung eines Paares (Beispiel: USD in EURUSD)
Preiskomponenten
Geldkurs: Preis, zu dem Sie die Basiswährung verkaufen können
Briefkurs: Preis, zu dem Sie die Basiswährung kaufen können
Spread: In Punkten gemessene Differenz zwischen Geld- und Briefkurs
Hinweis: Kaufaufträge werden zum Briefkurs eröffnet und zum Geldkurs geschlossen; Verkaufsaufträge werden zum Geldkurs eröffnet und zum Briefkurs geschlossen.
Handelseinheiten
Lot: Standardtransaktionseinheit (in der Regel 100,000 Einheiten der Basiswährung)
Kontraktgröße: Fester Betrag der Basiswährung in 1 Lot (bei den meisten Deviseninstrumenten üblicherweise 100,000)
Preismaße
Pip: Standardeinheit für Preisänderungen (4. Dezimalstelle bei den meisten Devisenpaaren)
Punkt: Kleinste Einheit für Preisänderungen (5. Dezimalstelle bei den meisten Devisenpaaren)
Pip-Größe: Position des Pips im Preis (üblicherweise 0.0001)
Pip-Wert: Geldwert einer Bewegung um 1 Pip (Pip-Größe × Kontraktgröße × Lots)
Kapitalmanagement
Hebelwirkung: Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital
Margin: Vom Broker reservierte Gelder, um Positionen offen zu halten
Kontostand: Gesamtergebnis abgeschlossener Transaktionen und Einzahlungen/Auszahlungen
Eigenkapital: Kontostand zuzüglich/abzüglich nicht realisierter Gewinne/Verluste
Freie Margin: Eigenkapital abzüglich Margin (verfügbare Gelder)
Gewinn- und Verlustberechnung
Gewinn/Verlust = Preisdifferenz zwischen Eröffnung und Schließung × Pip-Wert
Kaufaufträge erzielen Gewinne, wenn der Preis steigt, und Verluste, wenn der Preis fällt
Verkaufsaufträge erzielen Gewinne, wenn der Preis fällt, und Verluste, wenn der Preis steigt
Kennzahlen des Risikomanagements
Margin-Level: (Eigenkapital ÷ Margin) × 100%
Margin Call: Warnung, wenn das Margin-Level einen vorab festgelegten Schwellenwert erreicht
Stop Out: Automatische Schließung von Positionen, wenn das Margin-Level auf den Stop-Out-Schwellenwert fällt
