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Währungsspreads im Forex-Handel verstehen

Erfahren Sie, wie Forex-Spreads gemessen und in MetaTrader angezeigt werden, wie Marktbedingungen sie beeinflussen und wie sie bei der Berechnung der Handelskosten berücksichtigt werden.

Beim Forex-Handel auf FXTRADING.com ist der Spread einer der wichtigsten zu berücksichtigenden Kostenfaktoren. Dieser Leitfaden erklärt, was Spreads sind, wie sie gemessen werden und wie sie sich auf Ihren Handel auswirken.

Was ist ein Währungsspread?

Ein Spread ist die Differenz zwischen dem Geldkurs (Verkaufspreis) und dem Briefkurs (Kaufpreis) eines Währungspaares. Er wird in Pips gemessen und stellt einen der wichtigsten Transaktionskostenfaktoren im Forex-Handel dar.


Spread-Formel:

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Spread = Briefkurs - Geldkurs


Wichtige Begriffe

  • Geldkurs: Der Kurs, zu dem Sie die Basiswährung verkaufen können

  • Briefkurs: Der Kurs, zu dem Sie die Basiswährung kaufen können

  • Basiswährung: Die erste Währung eines Paares (links angezeigt)

  • Kurs-/Gegenwährung: Die zweite Währung eines Paares (rechts angezeigt)

Zum Beispiel beim Paar EUR/USD:

  • EUR ist die Basiswährung

  • USD ist die Kurs-/Gegenwährung

  • Wenn der Geldkurs 1.0850 und der Briefkurs 1.0852 beträgt, ist der Spread 0.0002 oder 2 Pips


Wie zeige ich Spreads in MetaTrader an?

So machen Sie den Spread in Ihrem Chart in MetaTrader sichtbar:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Hintergrund Ihres Charts

  2. Wählen Sie unten im Menü „Eigenschaften“ aus

  3. Wechseln Sie oben im Fenster zur Registerkarte „Anzeigen“

  4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Briefkurslinie anzeigen“

  5. Klicken Sie auf „OK“, um die Änderungen zu übernehmen

Der Spread wird in Ihrem Chart als Differenz zwischen der Briefkurslinie (normalerweise gepunktet) und der Geldkurslinie (durchgezogen) sichtbar. Dies ist bei kleineren Zeitrahmen wie M1-Charts (1 Minute) oder M5-Charts (5 Minuten) am deutlichsten zu erkennen.


Faktoren, die die Spread-Höhe beeinflussen

Mehrere Faktoren können die Höhe von Spreads beeinflussen:

  • Marktvolatilität: Eine höhere Volatilität bedeutet normalerweise größere Spreads

  • Liquidität: Hauptwährungspaare wie EUR/USD haben in der Regel engere Spreads als exotische Paare

  • Tageszeit: Während der wichtigsten Marktsitzungen sind Spreads tendenziell enger und außerhalb der Handelszeiten größer

  • Wirtschaftsereignisse: Nachrichtenveröffentlichungen und Wirtschaftsankündigungen können Spreads vorübergehend vergrößern


Wie sich Spreads auf Ihren Handel auswirken

Das Verständnis von Spreads ist entscheidend, weil:

  • der Spread tatsächlich Kosten darstellt, die Sie beim Eingehen einer Position zahlen

  • größere Spreads bedeuten, dass Sie eine stärkere Kursbewegung benötigen, um die Gewinnschwelle zu erreichen

  • häufige Handelsstrategien stärker von Spread-Kosten betroffen sind als langfristige Strategien

  • der Spread bei der Berechnung des möglichen Gewinns stets berücksichtigt werden sollte


Berechnung der Kosten eines Spreads

So berechnen Sie die monetären Kosten eines Spreads:

  1. Ermitteln Sie den Spread in Pips

  2. Multiplizieren Sie ihn mit dem Pip-Wert für Ihre Positionsgröße

  3. Rechnen Sie das Ergebnis bei Bedarf in Ihre Kontowährung um

Beispiel: Bei einem Spread von 2 Pips auf EUR/USD mit einem Standard-Lot (100,000 Einheiten) würden die Kosten 2 Pips × $10 pro Pip = $20 betragen.

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